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Aktuelles von der LÖG und der Branche.

3.2.26

Neuer US-Handelsdeal – Kein russisches Öl mehr für Indien

Offenbar haben sich die Vereinigten Staaten und Indien auf ein Rahmenabkommen im Handel geeinigt, wie Donald Trump gestern nach einem Telefonat mit seinem indischen Amtskollegen Narendra Modi erklärte. Dieses sieht eine Senkung der US-Zölle auf indische Waren sowie eine Ausweitung der indischen Käufe von US-Öl und -Gas vor.

Nach Angaben Trumps sollen die Zölle auf 18 % gesenkt und ein zusätzlicher Strafzoll im Zusammenhang mit Indiens Käufen von russischem Öl aufgehoben werden. Im Gegenzug habe Modi zugesagt, die Importe russischen Rohöls deutlich zu reduzieren und stattdessen verstärkt auf Lieferungen aus den USA zu setzen. Zudem habe Indien weitergehende Verpflichtungen übernommen, amerikanische Energie, Technologie und Agrarprodukte zu kaufen. Eine offizielle Bestätigung aus Indien gibt es bisher allerdings noch nicht.

2.2.26

Iran und USA signalisieren Redebereitschaft

Im Konflikt zwischen Washington und Teheran gibt es nun erste Anzeichen einer Deeskalation. Laut US-Präsident Donald Trump gebe es „ernsthafte Gespräche“ mit dem Iran. Und auch der iranische Präsident sprach sich für Diplomatie aus. Die Ölfutures starten mit diesen Meldungen vom Wochenende mit einem deutlichen Preisrutsch in die neue Woche.

Nach Wochen der Eskalation und gegenseitigem Säbelrasseln gibt es nun nach Angaben von beiden Seiten Verhandlungsbereitschaft. Donald Trump sagte dem Sender Fox News, Teheran „redet mit uns, wir werden sehen, ob wir etwas tun können, andernfalls werden wir sehen, was passiert“. Irans Präsident Massud Peseschkian betonte in einem Telefonat mit dem ägyptischen Präsidenten die Notwendigkeit, „diplomatische Prozesse einzuleiten“.

30.1.26

Iran warnt Schiffsverkehr vor Militärübung in Strasse von Hormus

Bereits Anfang der Woche hatte der Iran eine Warnung ausgegeben, dass der Luftraum nahe der Strasse von Hormus bis einschliesslich gestern drei Tage lang gesperrt sei, da man eine Militärübung mit echter Munition durchführen würde (28.01.2026 Iran warnt vor Übungen der Luftwaffe nahe Strasse von Hormus). Nun soll auch eine Warnung für den Schiffsverkehr herausgegangen sein, dass am Sonntag und Montag eine Übung der iranischen Seestreitkräfte in der Meerenge abgehalten werde (ebenfalls mit echter Munition). Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete gestern unter Berufung auf zwei Pakistanische Sicherheitskräfte von der Warnung Irans.
US-Präsident Trump hatte schon Ende letzter Woche mit seiner Äusserung, die USA hätten eine Armada von Kriegsschiffen in Richtung Iran entsendet, die Sorgen bezüglich eines US-Militärschlags gegen die Islamische Republik wieder steigen lassen. Am Mittwoch nährte er diese Sorgen mit einem weiteren Kommentar auf seiner Kommunikationsplattform erneut, indem er Teheran ein nicht genau definiertes Ultimatum für dessen Rückkehr an den Verhandlungstisch stellte, wobei er die Verhandlungen über das Atomprogramm Irans meinte. Sollte es nicht bald dazu kommen, würden die USA einen stärkeren Angriff auf den Iran durchführen als im vergangenen Juli.

29.1.26

Trump droht Iran erneut mit einem Militärschlag

US-Präsident Donald Trump hat seine Iran-Rhetorik erneut verschärft und die Drohung, dass eine „massive Armada“ auf dem Weg in die Region sei, wiederholt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social forderte er das iranische Regime dazu auf, das Atomprogramm aufzugeben und einen Deal abzuschließen. Auch seine Angriffsdrohungen gegen Teheran wiederholte er im gleichen Post.
Der Iran wies die Drohungen und Forderungen zurück. Irans Atomchef Mohammad Eslami sagte, der Iran habe wie die USA das Recht, eine fortgeschrittene Nukleartechnologie zu nutzen. „Wir lehnen daher die amerikanischen Forderungen nach jeglichen Beschränkungen unseres Atomprogramms ab.“ Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi gesagt, dass Diplomatie und gleichzeitig militärische Drohungen weder effektiv noch nützlich seien.

28.1.26

US-Rohölvorräte laut API überraschend gesunken

Die landesweiten Rohölbestände der USA sind dem API zufolge in der Woche zum 23. Januar leicht gesunken. Die Analysten rechnen dagegen im Schnitt mit Bestandsaufbauten in dieser Kategorie. Laut API nahmen auch die Benzinbestände in der vergangenen Woche leicht ab, was dem von den Analysten erwarteten Anstieg ebenfalls widerspricht. Derweil sollen die Vorräte an Destillaten entgegen den Erwartungen zugenommen haben.

Während sich der von den Analysten prognostizierte Anstieg der landesweiten Rohölvorräte zum erwarteten Rückgang der Raffinerieauslastung passen würde, gibt das API keine Schätzungen zur Entwicklung des Raffineriebetriebs ab. Die Analysten könnten mit ihrer Prognose allerdings durchaus richtig liegen, denn aufgrund des Kälteeinbruchs in den USA hatten einige Raffineriebetreiber bereits vergangene Woche Präventivmaßnahmen an ihren Anlagen vorgenommen, die den Betrieb einschränkten.

27.1.26

Analysten schätzen kältebedingte US-Produktionsausfälle auf rund 2 Mio. B/T

Bei der Großbank JPMorgan schätzte man die Ausfälle, die die aktuelle Kältewelle und der Schneesturm, der über das Wochenende Teile der USA im Griff hatte, bei der US-Ölproduktion verursachten, noch auf etwa 250.000 B/T. Mittlerweile liegen weitere Schätzungen vor, die deutlich höhere Ausfälle angeben.

So soll laut dem Beratungsunternehmen Energy Aspects zum Höhepunkt der Ausfälle, der angeblich am Samstag erreicht wurde, allein die Förderung am Permian Basin - dem ertragreichsten Schieferölgebiet der USA - um rund 1,5 Mio. B/T reduziert gewesen sein. Insgesamt hätten sich die Produktionsausfälle in den USA am Samstag auf etwa 2 Mio. B/T belaufen, so die Analysten. Für den gestrigen Montag wurden in den Schätzungen des Beratungsunternehmens noch Ausfälle im Permian Basin von etwa 700.000 B/T genannt. Das übliche Produktionsniveau am Permian Basin dürfte Energy Aspects zufolge am Freitag wieder erreicht werden.

26.1.26

US-Kältewelle: Ausfälle an Raffinerien und in der Erdgasversorgung

Die Kältewelle in den USA hält an und hat sich inzwischen zu einem massiven Wintersturm entwickelt, der wohl noch mehrere Tage anhalten dürfte. In mindestens 20 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen, am Sonntag waren Hunderttausende Haushalte ohne Strom. Auch die US-Öl- und Gasindustrie bekommt die Auswirkungen der extremen Wetterverhältnisse zu spüren.

Vor allem an der Golfküste, wo sich rund die Hälfte der gesamten US-Raffineriekapazität ballt, sorgt das Winterwetter für Ausfälle. Für die Region sind Wintereinbrüche dieser Art unüblich, weshalb die Anlagen oft nicht adäquat ausgerüstet sind. So teilte etwa die Exxon Mobil mit, dass man erste Anlagen im Raffineriekomplex in Baytown, nahe Houston (Texas), herunterfahren müsse. Aktuell ist allerdings noch unklar, ob und wenn ja wieviel der Verarbeitungskapazität von knapp 565.000 B/T betroffen ist.

22.1.26

Trump zieht Zolldrohungen nach NATO-Gesprächen zurück

An Kehrtwenden um 180 Grad hat man sich bei Donald Trump inzwischen fast gewöhnt. Eine solche legte er gestern auch in Davos hin, denn wo er am Nachmittag noch seinen Besitzanspruch auf Grönland untermauerte und drohte, man werde es sich „merken“, sollte Europa sich weiter quer stellen, da zog er seine Zolldrohungen am Abend zurück und sprach von einer großartigen Lösung in der Grönlandfrage, die sowohl die USA, als auch die NATO zufriedenstellen werde.

Der US-Präsident gab an, dass man bei einem „sehr produktiven“ Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte „den Rahmen für ein zukünftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und tatsächlich die gesamte Arktisregion“ geschaffen habe. Rutte bestätigte diese Aussagen wenig später, Details zu der genannten Rahmenvereinbarung nannten beide aber nicht. Der NATO-Generalsekretär gab jedoch an, dass ein Kauf oder eine Übernahme Grönlands gar nicht mehr thematisiert worden sei.

21.1.26

USA beschlagnahmen weiteren Öltanker vor Venezuela

Das US-Militär hat am Dienstag einen weiteren Öltanker in der Nähe von Venezuela beschlagnahmt. Es ist der siebte seit Anfang Dezember und zeigt, dass der Druck der Trump-Administration auf Caracas nicht nachlässt. Der Frachter „Sagitta“ habe gegen die Beschränkungen Washingtons für sanktionierte Schiffe verstoßen, erklärte das US-Militärkommando.

„Die Beschlagnahme eines weiteren Tankers, der trotz der von Präsident Trump verhängten Sperre für sanktionierte Schiffe in der Karibik operierte, zeigt unsere Entschlossenheit, dafür zu sorgen, dass nur Öl, das ordnungsgemäß und rechtmäßig koordiniert wurde, Venezuela verlassen darf“, hieß es von US-Seite. Washington strebt seit der Absetzung des Machthabers Nicolas Maduros nach der vollständigen Kontrolle über Venezuelas Ölindustrie.

20.1.26

Kasachstan: Produktion an Tengiz-Ölfeld vorübergehend ausgesetzt

Am Sonntag soll es Medienberichten zufolge im kasachischen Bezirk Schylyoi am riesigen Tengiz-Ölfeld zwei Generatoren in Brand geraten sein. Diese waren nach Angaben des Betreibers Tengizchevroil bereits am gestrigen Montag gelöscht und hatten den Produktionsbetrieb nicht beeinflusst. "Das Feuer war schnell gelöscht, niemand wurde verletzt. Die Produktion von TCO läuft normal weiter", hieß es laut der staatlichen Nachrichtenagentur Kazinform in ei-ner Stellungnahme des Betreibers.

Am Montagabend wurde dann allerdings berichtet, dass TCO die Ölproduktion an den Feldern Tengiz und Korolevskoye vorübergehend ausgesetzt habe, nachdem es zu Problemen mit dem Stromverteilungsnetz gekommen war. Der vorläufige Produktionsstopp soll demnach eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein. "Unsere Priorität ist die sichere Behebung des Problems", wird das Unternehmen in einem Bericht der Tageszeitung "The Caspian Post" unter zitiert.

19.1.26

Trump bricht über Grönland erneuten Zoll-Streit mit EU vom Zaun

US-Präsident Donald Trump drohte am vergangenen Samstag acht Ländern, die sich dem von ihm angestrebten Anschluss Grönlands an die USA entgegenstellt haben (Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland) mit Strafzöllen in Höhe von 10 Prozent. Diese sollen ab dem 1. Februar in Kraft treten und ab dem 1. Juni auf 25 Prozent steigen, sollte es bis zu den jeweiligen Stichtagen keine Einigung über einen Kauf der Insel durch die USA geben, so Trump auf seiner Kommunikationsplattform Truth Social.

Die EU demonstrierte in einer ersten Reaktion auf Trumps Drohung Geschlossenheit und will nun über mögliche Gegenmaßnahmen diskutieren. Bei einem Sondergipfel, der am Donnerstag abgehalten werden könnte, dürften dann unter anderem Gegenzölle auf Importwaren aus den USA - wie beispielsweise Whiskey und Flugzeugteile - im Wert von 93 Milliarden Euro zur Debatte stehen. "Politische Erpressung werden wir nicht akzeptieren", kommentierte der Handelsexperte des EU-Parlaments, Bernd Lange, die Drohung Trumps, aufgrund derer sogar das Zollabkommen vom vergangenen Sommer vorübergehend ausgesetzt werden könnte.

16.1.26

USA/Iran: Keine Bomben, aber neue Sanktionen

Ein Militärschlag der USA gegen den Iran wird immer unwahrscheinlicher. Nachdem Donald Trump schon Mittwochabend sagte, das Töten im Iran habe aufgehört, beteuerte der iranische Aussenminister gestern öffentlich, dass Teheran keine Pläne für Hinrichtungen habe. Die für Mittwoch angekündigte Vollstreckung eines Todesurteils gegen einen 26jährigen wurde offenbar abgesagt.
Donald Trump zeigte sich erfreut, nachdem die Menschenrechtsorganisation Hengaw die Aussetzung der Todesstrafe bestätigte, und meldete sich mit den Worten: Das sind gute Nachrichten. Hoffentlich geht es so weiter!. Dennoch versucht Washington, den Druck auf den Iran aufrecht zu erhalten, allerdings sind die Mittel der Wahl nun wieder neue Sanktionen diesmal konkret gegen fünf iranische Regierungsvertreter, die für das gewaltsame Vorgehen gegen die Proteste verantwortlich sein sollen.
Zudem verhängte das US Finanzministerium Sanktionen gegen 18 weitere Personen, denen vorgeworfen wird, in Geldwäschegeschäfte aus dem Verkauf von iranischem Öl und Ölprodukten verwickelt zu sein. Dies sei Teil der sogenannten Schattenbank Netzwerke sanktionierter iranischer Finanzinstitute. Auch hiess es aus Washington, dass man Geldtransfers iranischer Führungspersönlichkeiten an internationale Banken im Auge behalte. Finanzminister Scott Bessent sagte, diese Gelder und auch die Verantwortlichen würden verfolgt werden.

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